Beim Neubau eines Hauses wird die Terrasse häufig erst dann konkret geplant, wenn der eigentliche Hausbau bereits weit fortgeschritten ist. Dabei lohnt es sich, die Terrasse möglichst früh in die Planung einzubeziehen.
Denn Aufbauhöhe, Türanschlüsse, Fassadenübergänge und die spätere Wasserführung können Auswirkungen auf die gesamte Konstruktion haben. Wer diese Punkte bereits beim Hausbau berücksichtigt, schafft eine bessere Grundlage für eine funktionale und langlebige Terrasse.
Terrasse nicht als nachträgliches Detail betrachten
Eine Terrasse ist mehr als der sichtbare Bodenbelag vor dem Haus. Unter den Dielen befindet sich ein kompletter Aufbau aus Untergrund, Unterkonstruktion und Befestigung.
Auch die spätere Höhe der Terrasse spielt eine wichtige Rolle. Sie beeinflusst beispielsweise den Übergang von Innen- zu Außenbereich, die Anschlüsse an Türen und Fassaden sowie die Gestaltung der angrenzenden Flächen.
Wird der komplette Terrassenaufbau bereits in der Planungsphase berücksichtigt, können die notwendigen Höhen frühzeitig in die Gebäude- und Außenanlagenplanung einfließen.
Die Aufbauhöhe frühzeitig berücksichtigen
Je nach gewähltem Belag und Unterkonstruktion kann sich der Aufbau der Terrasse unterschiedlich gestalten.
Deshalb sollte bereits bei der Planung feststehen, welche Art von Terrasse später entstehen soll.
Dabei können unter anderem folgende Fragen eine Rolle spielen:
- Welche Aufbauhöhe steht zur Verfügung?
- Welcher Terrassenbelag ist vorgesehen?
- Welche Unterkonstruktion soll eingesetzt werden?
- Wie wird das Regenwasser unterhalb der Dielen geführt?
- Wie werden Tür- und Fassadenanschlüsse ausgebildet?
- Wie wird die Terrasse an angrenzende Flächen angeschlossen?
Je früher diese Punkte geklärt werden, desto einfacher lässt sich der spätere Terrassenaufbau planen.
Wasserführung von Anfang an mitdenken
Terrassendielen aus Holz oder WPC werden mit Fugen verlegt. Regenwasser kann dadurch unterhalb des sichtbaren Belags gelangen.
Dieses Wasser muss entsprechend der jeweiligen baulichen Situation kontrolliert weitergeführt werden.
Bei einer ebenerdigen Terrasse kann die Situation anders aussehen als bei einer erhöhten Terrasse, einem Balkon oder einer Dachterrasse. Besonders bei erhöhten Konstruktionen sollte die Wasserführung deshalb bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Die Frage lautet nicht nur: Wo läuft das Wasser hin?
Sondern auch:
Wie wird es kontrolliert dorthin geführt?
Die passende Unterkonstruktion früh auswählen
Auch die Unterkonstruktion sollte nicht erst kurz vor der Montage festgelegt werden.
Sie bildet die Basis für den späteren Terrassenbelag und beeinflusst unter anderem Aufbauhöhe, Befestigung und die Gestaltung des gesamten Terrassenaufbaus.
Eine Aluminium-Unterkonstruktion bietet eine formstabile und verrottungsfreie Basis für verschiedene Terrassenprojekte.
Wird die Unterkonstruktion frühzeitig festgelegt, können ihre Eigenschaften bereits bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.
u2020 bereits beim Hausbau einplanen
Das u2020-System verbindet eine Aluminium-Unterkonstruktion mit einer konstruktiven Wasserführung.
Der Vorteil einer frühen Planung: Aufbauhöhe, Anschlüsse und Wasserführung können bereits auf das geplante Gebäude und die gewünschte Terrasse abgestimmt werden.
Damit wird das Verlegesystem nicht erst bei der Montage zum Thema, sondern bereits Bestandteil der Terrassenplanung.
Gerade bei Neubauten kann das sinnvoll sein, wenn beispielsweise eine bestimmte Türhöhe, ein Übergang zur Fassade oder eine erhöhte Terrasse vorgesehen ist.
Holz oder WPC: Die Oberfläche bleibt flexibel
Die Entscheidung für das Verlegesystem bedeutet nicht automatisch, dass bereits frühzeitig die endgültige Diele festgelegt werden muss.
Je nach Projekt können geeignete Holz- oder WPC-Dielen verwendet werden.
Damit bleibt bei der sichtbaren Gestaltung eine große Auswahl erhalten. Farbe, Oberfläche und Material können entsprechend dem gewünschten Erscheinungsbild des Hauses und der Außenanlage ausgewählt werden.
Wichtig ist lediglich, dass die konkrete Diele mit dem geplanten Aufbau und den technischen Vorgaben kompatibel ist.
Besonders wichtig bei erhöhten Terrassen
Bei einer erhöhten Terrasse wird die Wasserführung unterhalb des Belags besonders relevant.
Das Regenwasser gelangt durch die Fugen der Dielen in den Unterbau. Wird es dort gezielt geführt und abgeleitet, kann die Konstruktion besser mit dem anfallenden Niederschlagswasser umgehen.
Das u2020-System wurde genau für diesen konstruktiven Ansatz entwickelt.
Die Dielen bilden die sichtbare Oberfläche – darunter übernimmt das System die gezielte Wasserführung.
Neubau und Sanierung unterscheiden sich
Bei einem Neubau besteht der große Vorteil darin, dass die Terrasse von Anfang an mitgeplant werden kann.
Bei einer Sanierung müssen dagegen häufig bereits vorhandene Höhen, Untergründe und Anschlüsse berücksichtigt werden.
Deshalb kann es bei einem Neubau besonders sinnvoll sein, den geplanten Terrassenaufbau bereits frühzeitig mit den anderen Gewerken abzustimmen.
So lassen sich spätere Anpassungen und unnötige Kompromisse vermeiden.
Diese Punkte sollten beim Neubau früh geklärt werden
Für eine durchdachte Terrassenplanung empfiehlt es sich, folgende Punkte möglichst früh zu betrachten:
- Position und Größe der Terrasse
- Gewünschter Terrassenbelag
- Verfügbare Aufbauhöhe
- Art der Unterkonstruktion
- Wasserführung und Entwässerung
- Anschluss an Türen und Fassaden
- Übergänge zu Garten und angrenzenden Flächen
- Befestigung der Dielen
- Besondere Anforderungen bei erhöhten Terrassen
Diese Punkte müssen nicht alle gleichzeitig endgültig entschieden werden. Wichtig ist vielmehr, die Auswirkungen der einzelnen Entscheidungen auf den späteren Terrassenaufbau frühzeitig zu berücksichtigen.
Fazit: Die Terrasse beginnt mit der Planung
Eine hochwertige Terrasse beginnt lange vor dem Verlegen der ersten Diele.
Wer bereits beim Hausbau Aufbauhöhe, Unterkonstruktion, Wasserführung und Anschlüsse berücksichtigt, schafft die Grundlage für einen technisch durchdachten Terrassenaufbau.
u2020 verbindet eine Aluminium-Unterkonstruktion mit einer konstruktiven Wasserführung und kann damit bereits frühzeitig in die Planung einer Terrasse integriert werden.
So bleibt die Gestaltung mit geeigneten Holz- oder WPC-Dielen flexibel, während die Konstruktion darunter von Anfang an mitgedacht wird.
Sie planen einen Neubau mit Terrasse?
Sprechen Sie frühzeitig mit u2020 über Ihren geplanten Terrassenaufbau und informieren Sie sich über Unterkonstruktion, Wasserführung und passende Lösungen.
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www.u2020.de
u2020 – Wasser intelligent führen.

